Am Donnerstag, den 16. Mai 2019 führte die Feuerwehr Rotenburg gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr Borchel eine realistische Einsatzübung im Porstweg durch.
Angenommen wurde ein brennendes Mehrfamilienhaus in dem mehrere Personen vermisst wurden.
Da die dortigen Mehrfamilienhäuser zu dieser abgerissenwurden, wurde es der Feuerwehr ermöglicht, das gewaltsame Öffnen von Türen und den Löscheinsatz im Inneren eines Gebäudes realitätsnahzu trainieren.

Als erste Maßnahme wurde eine Personensuche in den einzelnen Wohnungen durchgeführt, sowie eine Wasserversorgung aufgebaut. Die Besatzung eines weiteren Fahrzeuges führte einen Löschangriff auf der rückwertigen Gebäudeseite durch und ging über eine Steckleiter in das erste Obergeschoss zur Personensuche vor.

Die zu rettenden Opfer wurden durch so genannte Übungspuppen dargestellt. Sie sind dem Menschen nachempfunden, was die Körpergröße und das Gewicht angehen. Sie wiegen zirka 80 Kilogramm und messen 1,80 Körperhöhe.
Mit der dem Wenderohr der Drehleiter wurde zusätzlich ein Zugang durch das Dach geschaffen.

Nachdem alle Personen gerettet werden konnten, wurde ein Löschangriff von außen geprobt. Alle Einheiten, die sich im Gebäude befanden, wurden zurückgerufen. Das Gebäude wurde dann von außen und von oben über die Drehleiter „gelöscht“. Koordiniert wurde aus dem Einsatzleitwagen heraus, der als Unterstützung für den Einsatzleiter dient. Hier wird u.a. die Verbindung zur Leitstelle gesichert und ein Einsatztagebuch geschrieben.
Abschließend fand eine Einsatznachbesprechung statt, aus der hervorging, dass die Übung ein Erfolg war.

Text: Philipp Lins + Natascha Carstensen

Bilder: Christopher Lins