Bremervörde-Hesedorf (fb). Jetzt läuft alles nach Plan: Am Sonnabend, 26. Januar, wehte endlich der Richtkranz über das neue


Richtfest Feuerwehr Hesedorf
Von der Planung bis zum Richtfest war es ein sehr langer Weg. Doch am Sonnabend wehte endlich der Richtkranz über dem künftigen Hesedorfer Feuerwehrgerätehaus. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, sich einen ersten Eindruck vom künftigen Domizil der Brandschützer zu machen. Foto: Stadtpressesprecher Frank Bartmann

Feuerwehrgerätehaus in Hesedorf. Ortsbrandmeisterin Regina Pape konnte man die Anspannung der letzten Wochen und Monate noch ansehen, aber am Sonnabend strahlte sie zufrieden. Und ein Ende ist auch abzusehen: schon im Juni will die Ortsfeuerwehr in ihr neues Domizil einziehen.

Viele hatten schon gar nicht mehr daran geglaubt, das die Hesedorfer Feuerwehr ein neues Gerätehaus bekommt. Denn schon 2011 forderte der damalige Ortsbrandmeister Andreas Itzen die Verwaltung und Politik auf, sich Gedanken für einen Neubau zu machen und wie die Zukunft der Ortsfeuerwehr aussehen soll.

Nachdem dann endlich 2014 der Beschluß zum Neubau von allen Gremien gefaßt wurde, vorausgegangen waren teilweise hitzige Debatten im Ortsrat und auch im Stadtrat, schien es endlich voran zu gehen.

Doch erst zwei Jahre später konnte die Erste Stadträtin Dr. Silke Fricke allen Beteiligten „Grünes Licht“ für das neue Feuerwehrhaus geben. Und von da an ging es sehr schnell. Mit dem Generalunternehmen Kurt Buck fand sich schnell der geeignete Bauträger, der das 1,2 Millionen Euro Projekt umsetzen sollte.

Nachdem der Rohbau soweit fertiggestellt wurde, konnte endlich das traditionelle Richtfest gefeiert werden. Zimmermann Jens Blohm vom Bauunternehmen Kurt Buck blieb es vorbehalten, nach alter Tradition den Richtspruch auf das neue Feuerwehrgerätehaus zu halten.

Ortsbrandmeisterin Regina Pape sprach in ihrem Grußwort ihren besonderen Dank an die Stadtverwaltung und dem Bauunternehmen Kurt Buck aus. „Trotz Rohbau weiß ich, wo alle Räume sind“,  so eine zufriedene Ortsbrandmeisterin.

„Vor 4 Wochen stand hier nur die Bodenplatte und jetzt können wir Richtfest feiern. Ich hoffe, das der Neubau weiterhin so reibungslos verläuft“, betonte Bürger- meister Detlef Fischer in seinem Grußwort und freut sich schon auf die Einweihung, die aller voraussicht nach am 29. Juni stattfinden soll.

Auch Ortsbürgermeister Florian Lenk war sichtlich erfreut, das es jetzt in den Endspurt geht. „Zwar gab es sonnige Tage aber auch regnerische Tage, gerade bei der Planung. Aber jetzt ich bin zuversichtlich, das wir alles zur Zufriedenheit der Feuerwehr hinbekommen. Denn jeder Euro ist hier gut angelegt“, so Lenk.

Für die Stadtfeuerwehr ist das Richtfest ein besonderer Tag, wie Stadtbrandmeister Nils Schwarz betonte und lobte besonders die gute Zusammenarbeit aller Gremien. Nicht unerwähnt ließ Schwarz auch, „das besonders der ehemalige Stadtbrandmeister Rüdiger Naubert und Andreas Itzen als damaliger Ortsbrandmeister großen Anteil an diesem Projekt haben“.

Nach einem kleinen Imbiß machten sich die Gäste einen ersten Eindruck vom neuen Feuerwehrhaus. Der Neubau, mit einer Grundfläche von 665,42 Quadratmetern, bietet nicht nur Platz für die Einsatzfahrzeuge sondern auch für die Schulungsräume der Jugendfeuerwehr und dem Spielmannszug sowie Lagerräume für die Ausrüstung der Brandschützer.