Übergabe Fahrzeuge Hesedorf
Ab sofort verstärken zwei Tragkraftspritzen (vorne) sowie ein Mannschaftstransportfahrzeug (links) und ein Tragkraftspritzenfahrzeug (rechts) den moderne Fuhrpark der Stadtfeuerwehr Bremervörde. Zur feierlichen Übergabe waren Yvonne Janda (Ordnungsamt), Abschnittsleiter Jörg Suske, Werner Schröder, Kreisbrandmeister Peter Dettmer, Regina Pape, Heiko Kynast, die Erste Stadträtin Dr. Silke Fricke, Sascha Busch, Carsten Sumpf sowie Stadtbrandmeister Nils Schwarz und Bürgermeister Detlev Fischer in Hesdorf dabei.

Bremervörde-Hesedorf (fb). Wie wichtig gerade in der heutigen Zeit eine gut strukturierte und modern ausgestattete Feuerwehr ist,

 

zeigen die täglichen Bilder von der verheerenden Flutkatastrophe in Deutschland. Zahlreiche ehrenamtliche Kräfte, darunter auch viele Feuerwehren,  sind in den Katastrophengebieten tätig und helfen den Menschen vor Ort. Vor diesem Hintergrund investierte die Stadt Bremervörde in zwei neue Fahrzeuge und zwei neue Tragkraftspritzen, die am 20. Juli im Rahmen einer kleinen Feierstunde in Dienst gestellt wurden.

Auch während der Corona-Pandemie wurde die Ziel-planung der Stadtfeuerwehr nach dem „Feuerwehrkonzept 2026“ weiterverfolgt und umgesetzt. Am Feuerwehrgerätehaus in Hesedorf konnten ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) an die Ortsfeuerwehr Hönau-Lindorf und ein Mann-schaftstransportfahrzeug (MTF) an die Ortsfeuerwehr Hesedorf übergeben werden.

Eine neue Tragkraftspritze (TS) wurde an die Orts-feuerwehren Ostendorf und Minstedt übergeben. Insgesamt wurden damit 175.292 Euro in die Zukunft der Stadtfeuerwehr Bremervörde investiert.

„Es ist schon ein außergewöhnlicher Anlaß wegen der Corona-Pandemie. Deshalb haben wir uns für eine Gruppenübergabe der Fahrzeuge und Tragkraft-spritzen entschieden“, betonte  Bürgermeister Detlev Fischer.

Wie wichtig es in der heutigen Zeit ist, in den Brandschutz zu investieren, zeigen die täglichen Bilder von der Flutkatastrophe. „Wir haben in den letzten Jahren 3,5 Millionen Euro in die Stadtfeuerwehr investiert und sind froh, dass wir in Bremervörde so gut strukturierte Ortsfeuerwehren haben“, lobte Fischer das

Schlüsselübergabe Fahrzeuge
Konnten den Schlüssel für ihre neuen Fahrzeuge bzw. Tragkraftspritzen von Stadtbrandmeister Nils Schwarz (links) in Empfang nehmen: die Ortsbrandmeister Regina Pape (Hesedorf), Sascha Busch (Hönau-Lindorf), Carsten Sumpf (Ostendorf) sowie Heiko Kynast (Minstedt). Zu den ersten Gratulanten zählten neben Bürgermeister Detlev Fischer auch Rainer Hartmeyer und Werner Schröder (Ausschuss für öffentliche Sicherheit und Ordnung). Fotos: Stadtpressesprecher Bremervörde, Frank Bartmann

Engagement der ehren-amtlichen Kräfte.

„Die MTF´s im Stadtgebiet spielen zusammen mit dem Bremervörder Gerätewagen Logistik im Hochwasser-konzept eine ganz wichtige

Rolle“, erläutert Stadt-brandmeister Nils Schwarz vor den Abordnungen der einzelnen Ortsfeuerwehren und Gästen.

Dabei bedankte Schwarz sich im Namen aller elf Orts-feuerwehren bei der Verwaltung für die Bereitstellung der Mittel. Besonderer Dank galt aber Bürgermeister Detlef Fischer, für den die Übergabe in Hesedorf wohl die letzte Amtshandlung bei der Stadtfeuerwehr sein wird vor Ablauf seiner Amtszeit.

Über 50 Jahre musste die Ostendorfer TS ihren Dienst versehen, bevor jetzt eine neue angeschafft werden konnte. Damit wurde die Technik auf den neuesten Stand gebracht.

Bei einem anschließenden Rundgang konnten sich die Erste Stadträtin Dr. Silke Fricke, Ordnungsamtsleiter Ricardo Döscher, Kreisbrand-meister Peter Dettmer, Abschnittsleiter Jörg Suske, der ehemalige Stadtbrandmeister Rüdiger Naubert sowie der Vorsitzende des Ausschusses für öffentliche Sicherheit und Ordnung, Rainer Hartmeyer und sein Kollege Werner Schröder, einen Eindruck von den neuen  Fahrzeugen und Gerätschaften  der Stadtfeuerwehr Bremervörde machen.

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Aktuelles

Cord Wintjen (Bildmitte) wurde für seine 70-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr mit der Ehrung des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ausgezeichnet. Mit dabei die ehemaligen Ortsbrandmeister Johann Stabel, Gerhard Rademacher und Siegfried Imbusch (v.l.n.r.). Zu den ersten Gratulanten zählten der heutige Ortsbrandmeister Sascha Busch (dritte v.r.) und sein Stellvertreter Hans-Hermann Eckhoff (zweiter v.r.). Die Ehrung nahm Stadtbrandmeister Nils Schwarz (rechts) vor. Foto: Stadtpressesprecher Frank Bartmann

Hönau-Lindorf (fb). Eigentlich hätte die besondere Ehrung von Cord Wintjen ja schon im Frühjahr sein sollen während des Festaktes zum 100-jährigen Bestehen der Ortsfeuerwehr Hönau-Lindorf. Doch auch diese ist bekanntlich der Pandemie zum Opfer gefallen, genau wie das diesjährige Stadtfeuerwehr-fest in Hönau-Lindorf. Deshalb entschlossen sich Ortsbrandmeister Sascha Busch und Stadt-brandmeister Nils Schwarz, den rüstigen 96-Jährigen zu besuchen und ihm die Ehrung des Landesfeuerwehrverbandes zu Hause zu überreichen.

Gleich nach der Neugründung der Ortsfeuerwehr Hönau-Lindorf, im April 1951, gehörte Cord Wintjen zu den  ersten Freiwilligen, die sich unter dem damaligen Ortsbrandmeister Johann Breuer in den Dienst der neuen Feuerwehr stellten und sich ehrenamtlich für die Bürger engagieren wollten.

Im Laufe der Zeit hat der heute 96-Jährige viel in der Feuerwehr erlebt und konnte im Februar 1987 in die Altersabteilung wechseln. So konnte Cord Wintjen auch für 25-, 40- und 50-jährige Mitgliedschaft in der Ortsfeuerwehr Hönau-Lindorf geehrt werden und brachte es bis zum Hauptfeuerwehrmann.

Für den heutigen Ortsbrandmeister Sascha Busch war die Ehrung von Cord Wintjen „ein besonderer Moment, denn es kommt nicht oft vor, dass so viele Lamettaträger bei einer Ehrung anwesend sind“.

Auch Stadtbrandmeister Nils Schwarz war tief bewegt und sprach von einem „emotinalen Moment“ und einer „außergewöhnlichen Ehrung“. „Du bist mit deinen 96 Jahren für viele Ehrenamtliche ein großes Vorbild mit einer 70-jährigen Mitgliedschaft in der Feuerwehr“, zollte Schwarz Cord Wintjen seinen größten Respekt.

Bremervördes Stadtbrandmeister bedauerte es, das die Ehrung wegen Corona nur im kleinen Rahmen stattfinden konnte.

Und weil unter den Voraussetzungen bekanntlich vieles anders ist, waren auch die ehemaligen Ortsbrandmeister Johann Stabel, Gerhard Rademacher und Siegfried Imbusch sowie der Stellvertretende Ortsbrandmeister Hans-Hermann Eckhoff bei der Ehrung mit  anwesend.

Cord Wintjen genießt in Hönau-Lindorf ein ruhiges Leben und ist auch mit wenig zufrieden, wie seine Familie erklärte. Der 96-Jährige, der 1943 eingezogen wurde und vier Jahre in russischer Kriegsgefangenenschaft war, freut sich über Gesellschaft, um endlich nach Corona wieder einen kleinen Plausch zu halten.

Aktuelles

Am 01.06.1971, vor genau 50 Jahren, entstand sie, die Jugendfeuerwehr Kettenburg.

1971 war es soweit, die Feuerwehr Kettenburg, welche 1939 gegründet wurde, entschied sich eine Jugendfeuerwehr zu gründen. Die Jugendfeuerwehr Kettenburg wurde damals, unter Werner Johannmeyer, im Landkreis Fallingbostel gegründet. Nach der Gebietsreform 1973 war Kettenburg somit die erste Jugendfeuerwehr in dem Stadtgebiet von Visselhövede. Manfred Röhrs und Gerhard Hühner leiteten als erste Jugendwarte die Jugendfeuerwehr.

Wenige Jahre nach der Gründung der Kettenburger Jugendfeuerwehr

Gründungsmitglieder:

Wolfgang Hühner Hans Otto Meyer
Johann Heinrich Hibbe Klaus Lange
Heinrich Lühmann Karl Heinz Zimmermann
Detlef Mutschler Andreas Nagel
Horst Höfer Bernd Johannmeyer

Fünf Jahre später traten auch die ersten Jugendlichen aus Jeddingen und Visselhövede ein.

Im  Jahre 1977 übernahm Rainer Wolff die Jugendfeuerwehr.

Zum 10. Jubiläum richtete die Jugendfeuerwehr die Kreiswettbewerbe in Kettenburg aus, bei denen sie den 2. Platz belegte. Daraufhin folgte die Teilnahme bei den Bezirkswettbewerben, bei denen sich die Jugendlichen mit dem 6 Platz von 35 teilnehmenden Gruppen für den Landesentscheid in Greene qualifizierte. Bei dem Landesentscheid erreicht die Kettenburger Jugendfeuerwehr einen erfolgreichen 10. Platz. Das war bisher auch die einzige Teilnahme am Landesentscheid, zum Bezirkswettbewerb hatten sie sich jedoch auch in den folgenden Jahren häufiger qualifiziert. Weiterlesen… »

Aktuelles, Jugendfeuerwehr

11.01.2021 Zeven (as). Auch für den Gefahr- und Umweltschutzzug des Landkreises Rotenburg (Wümme) kam es im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie zu massiven Einschränkungen im Dienst- und Ausbildungsbetrieb. Trotz alle dem war die Abteilung der Kreisfeuerwehr immer für den Ernstfall gerüstet.

Arbeit und Aufbau des Gefahrgutzuges an einer Einsatzstelle (Archivbild vom Einsatz am 07.01.2021)-2

Zu 15 Alarmierungen kam es im letzten Jahr, die sich aus vier Einzelalarmierungen für den Gerätewagen Messtechnik sowie vier Mal für den Gerätewagen Atemschutz zusammensetzten. Nur die

Führungsgruppe musste sechs Mal ausrücken. Der gesamte Zug rückte einmal aus. Durch die Einsätze leisteten die Einsatzkräfte 331.28 Stunden ab. Im Vorjahr waren es nur 207,82. Besonders erwähnenswerte Einsätze waren beispielsweise der Großbrand beim ehemaligen Schlachthof in Zeven sowie ein Gefahrstoffaustritt beim Deutschen Milchkontor.

Einige wenige Übungsdienste fanden trotzdem statt. So wurde der neue Gerätewagen Atemschutz in Dienst gestellt. Hier mussten die Feuerwehrleute drauf eingewiesen werden. Der Leiter des Gefahrgutzuges, Torben Wilshusen appelliert an seine Mitglieder, „nehmt bitte regelmäßig an den Übungsdiensten teil, auch wenn wir nicht so viel gefordert wurden, der nächste Einsatz kommt bestimmt.“
Der Gefahrgutzug verfügt aktuell über 54 Mitglieder, davon zwei weibliche. Im Vorjahr waren es 51 Mitglieder. Insgesamt kam es zu 66 Dienstbucheinträgen, bei der Gruppe vom Gerätewagen Messtechnik waren es 22 Einträge. Der Gerätewagen Atemschutz tauschte bei den Einsätzen 89 Flaschen, die dann später durch Mitarbeiter der feuerwehrtechnischen Zentrale gefüllt wurden. Dies kam überwiegend bei den größeren Brandeinsätzen im Kreis vor. Weiterlesen… »

Aktuelles

BEVERN/HESEDORF/NIEDER OCHTENHAUSEN. Beschränkte sich ihr Einsatz vor 100 Jahren „nur“ auf das Feuerlöschwesen, haben die Feuerwehrleute heute ein vielfältiges

Aufgabenspektrum zu bewältigen, das auch Gefahren in sich birgt. Eines ist aber in all der Zeit gleich geblieben: Es sind immer noch Freiwillige, die im Ernstfall sofort, beherzt und gekonnt anpacken und handeln – zu jeder Uhrzeit und bei jedem Wetter.

 

Vor den Freiwilligen Feuerwehren gab es die Pflichtfeuerwehren. Und deren Mitglieder beschränkten ihren Einsatz auf das Feuerlöschwesen, bei dem oftmals nur Eimer und Handdruckspritze eingesetzt wurden. In Nieder Ochtenhausen wird diese Wehr erstmals 1847 in den Akten erwähnt.

Oftmals war schon eine „Feuersprütze“ vorhanden, dafür nicht genügend Wasserentnahmestellen. Alarmiert wurden die Feuerwehrleute anfangs noch mit der Schulglocke oder durch Hornisten, erst viel später wurden Sirenen installiert.

Da gab es schon die Freiwilligen Feuerwehren: Am 15. Juni 1920 ergriff Gemeindevorsteher Johann Breuer in Nieder Ochtenhausen die Initiative, Kreisbrandmeister Johann-Friedrich Gerken wies am 18. Juli in Bevern und am 20. November in Hesedorf auf die Notwendigkeit der Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr hin.

Und noch etwas haben alle drei Feuerwehren gemein: Im Rahmen der Gebietsreform wurden sie 1974 zu Ortsfeuerwehren der Stadtfeuerwehr Bremervörde. Doch zurück zu den Gründungsversammlungen: Weiterlesen… »

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