Christin Klintworth neue Fachbereichsleiterin – Positiver Trend hält an

Neue Fachbereichsleiterin Kinderfeuerwehr
Führungswechsel bei der Stadtkinderfeuerwehr: Christina Kohrs (Bildmitte) übergab ihr Amt als Fachbereichsleiterin der Kinderfeuerwehren an Christin Klintworth (2.v.r.), ihre Stellvertreterin wurde Elke Stelling (2.v.l.). Zu den ersten Gratulanten zählten Stadtjugendfeuerwehrwart Holger Burfeindt (links) und der Stellvertretende Stadtbrandmeister Torsten Buck (rechts). Fotos Frank Bartmann

Von Frank Bartmann. BREMERVÖRDE. Die Jugend- und Kinderfeuerwehren der Ostestadt sind nach wie vor gut aufgestellt und sind auf einem guten Weg. Auch wenn die Mitgliederzahlen bei den Jugendfeuerwehren gleichbleibend sind, zeigt die Kurve bei den Kinderfeuerwehren steil nach oben. Grund hierfür sind die Neugründungen der Gruppen in Hesdorf und Spreckens/Minstedt.  Stadtjugendfeuerwehrwart Holger Burfeindt und auch Stadtbrandmeister Nils Schwarz können also ganz entspannt in die Zukunft blicken.

Das Ziel, Kinder und Jugendliche für den Einsatz in der Feuerwehr vorzubereiten, so dass sie nach Erfüllung der rechtlichen Voraussetzungen und dem entsprechenden Alter und der Qualifikation in der Einsatzabteilung der Feuerwehr mit dem 16. Lebensjahr eingesetzt werden könnten,  geht bei den Jugend- und Kinderfeuerwehren in der Stadt Bremervörde ganz auf.

Wie Stadtjugendfeuerwehrwart Holger Burfeindt mitteilt, brauchen sich die Führungskräfte um den angehenden Nachwuchs keine Sorgen zu machen. „Wir können dem Demografischen Wandel beruhigt entgegenblicken“, so Burfeindt.

Bei den Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis sechzehn Jahren der Jugend- feuerwehr ist die Mitglieder- zahl zwar leicht rückläufig, trotzdem sind sie nach wie vor mit viel Eifer bei der Sache. Zwar dürfen die Jugendlichen noch nicht mit zu Einsätzen ausrücken, aber wenn sie dürften, ist auf sie Verlaß, betont Holger Burfeindt nicht ohne Stolz.

Eine wichtige Säule in der Arbeit mit den Jugendlichen ist  neben der Kameradschaft und der Vielfalt aber auch die Beteiligung der Jungen und Mädchen. „Gerade das Miteinander wird sowohl bei Kinder- als auch der Jugendfeuerwehr groß geschrieben, denn ohne dem geht es nicht“, betont Burfeindt.

Bei den Kinderfeuerwehren der Ostestadt zeigt die Kurve der Mitgliederentwicklung steil nach oben. Grund hierfür sind die beiden Gründungen der „Flammenhüpfer“ aus Hesedorf und die

Jugendfeuerwehrübung Ziegelei. Was für die Kinderfeuerwehr ihr jährlicher Wettbewerb ist, ist für die Stadtjugendfeuerwehr die jährliche Abschlussübung, wo an einem Übungsobjekt im Stadtgebiet verschiedene Szenarien simuliert werden, wie hier im letzten Jahr an der Beverner Ziegelei.

„Blaulichtbande“ aus Spreckens/Minstedt, so das sich zur Zeit 70 Jungen und Mädchen in den 6 Gruppen aus sechs Kinderfeuerwehren ehrenamtlich engagieren. „In Nieder Ochtenhausen ruhen im Moment die Aktivitäten der Kinderfeuerwehr, weil es dort zur Zeit keine Betreuer gibt. Wir sind aber ganz optimistisch, das es da bald wieder weiter geht“, zeigt sich Holger Burfeindt zuversichtlich und betont zugleich, das die Bremervörder Gruppe sich über neue Mitglieder sicher freuen würde.

Das „Highlight“ bei den Sechs- bis Zehnjährigen ist in jedem Jahr der Wettbewerb auf Stadtebene, der seit 4 Jahren regelmäßig veranstaltet wird und wo sie auch die enstprechenden Kinder- flämmchen erreichen können.

Bei den Kinderfeuerwehren hat es im letzten Jahr einen Führungswechsel gegeben. Nach drei Jahren als Fachbereichsleiterin für die Kinderfeuerwehren, vorher schon zwei Jahre in der Arbeitsgruppe tätig,  hat Christina Kohrs aus Mehedorf ihr Amt an Christin Klintworth aus Spreckens übergeben. Neue Stellvertreterin ist Elke Stelling aus Bremervörde.

„Das A und O einer guten Jugendarbeit sind aber die Betreuer. Sie machen einen tollen Job“, so Burfeindt und zollte ihnen seinen größten Respekt vor ihrer Arbeit, ohne deren Engagement wohl so manche Veranstaltung nicht denkbar wäre.